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dramatourgische odysee der reden

es ist schon seltsam. da liest man das drama "maria stuart", wie einem aufgetragen ist, bedenkt und studiert, erwartet eine meisterleistung der frühen geschichtserzählung und dann sowas. ist ja ne sache.
um ehemalige leser/nicht-leser zu erinnern: Maria Stuart ist ein Drama von Friedrich von Schiller und behandelt die letzten Paar Tage der verschmähten Königin Schottlands. Klingt ja schon ganz ordentlich, dramatik pur, geschichte und gehobene sprache.
Würde man meinen. Die Dramatik ist nahezu das ganze drama über gedämpft, gedrückt von überlängten monologen und dialogen. die einzig richtigen heldentaten, die sich spannungsvoll aufbauen, passieren dann kaum oder garnicht.
Bei der gechichtlichem richtigkeit hat sich der nette auch was interessantes einfallen lassen; wozu auf fakten setzen wenn man sich begebenheiten auch dazuerfinden kann? Nunja. Das erstaunliche an dem ganzen ist die <geschwollen> macht der poesie </geschwollen>: all das erscheint nebensächlich, da man als voreingenommener leser den frieder wohl schätzen mag, glänzt er doch vor allen dingen mit seiner dichtkunst, die all das ungenaue unwichtig erscheinen lässt.
einen pluspunkt gibts von mir aber für ein dramatisches ende, das vom "heh"-gefühl nur so strotzt. (das allseitsbekannte "und was, wenn sie doch recht hatten?" verbunden mit der endgültigkeit der lage)

soweit zu themen die meine leser nicht interessieren.
ansonsten: ZKs 2/3 done, momentane vertiefung in 80's music und die findung der schweitzer rocker "Favez".


(Heutzutage hat jeder frontsänger nen rötlich blonden vollbart. schaut rockpalast, da seht ihrs )

3.6.08 22:47





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