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textorientiert

wintern

es ist winter, wie man merkt.

und ernüchterung, realität und reue

statt dieser anderen guten chose.

trotzdem

die straße ist nicht immer eben, und grad deswegen, auf das leben.

oder sowas. kurz:

es ist schade halbe sachen zu machen.

und ich sollte authentischer sein. wär was fürs neujahr:

"sich etwas vornehmen und nicht einhalten"

23.11.08 23:29


Zwischen der Zeit. Teil 2

"und alles, was was wert ist wohnt jetzt in ner fremden stadt. wo man weiß, dass du es selbst bist, der dich aufgegeben hat."
so siehts nämlich aus. ob man da jetzt diskutieren möchte oder nicht, weiß ich selbst nicht.
warum ich dann in den blog schreibe? pah!
es kennt doch jeder diese tiefphasen, plötzliche ballungen aller schlechten gedanken die man haben kann auf einem mal. hanna nennt das "weltschmerz", aber das darf ich sicher nicht erzählen.
das fiese dabei ist dass es eigentlich, nüchtern betrachtet nur unheimlich kurz ist. nen halben, ganzen tag, nicht länger. in wirklichkeit fühlt es sich länger an. und alles läuft tragend, langsam ab.
ich würde jetzt schreiben dass ich mir nicht einmal sicher bin, ob ich den blogeintrag nicht noch nachträglich lösche. wie damals als ich am nächsten tag aufgewacht bin, diesen einen eintrag gesehen habe und mich geschämt habe. für mein seltsames ich. im weltschmerz.
ich könnte auch sagen dass ich weiß dass kein mensch das liest. ohne dass ich ihn darauf aufmerksam mache. und mich wiederum fragen warum ich überhaupt blogge.
da fällt mir henny ein. (ha ha.) die hat nämlich an einem punkt plötzlich gesagt, "ne, nicht mit mir" und hat ihren gesamten blog gelöscht.
mensch das wär was. aber ich bin da zu masochistisch selbstverliebt. ich lese da wohl einfach zu gerne drin. über alte tage.
das ist wie mit meinen chatlogs. über die man jahre später lachen, grinsen oder schmunzeln kann.

so. ist sicher der erste kräftige eintrag seit langem. ist das jetzt peinlich? naja. gesagt sei. ich bin erkältet. und fühle mich auch so. und jetzt höre ich auf zu schreiben. für heute
20.9.08 23:36


Wissen ist Macht

Ideophobie - die angst davor, ideen zu haben. oder so ähnlich.
es ist doch erschreckend zu sehen wie der trend so geht. früher war man mehr oder minder ehrgeizig wenn man erfolge gesehen hat, auch in der schule.
gestern habe ich ein parade-gegenbeispiel gesehen.
da saß also diese kerlin (14 J) dort und sollte mathe-aufgaben lösen. "ey'sch kapier des ned" man denkt ja das wäre ein klischee. aber "klischees stimmen meistens doch." weiter gehts. stoff den habe ich in der 3. klasse gehabt. sie auch. denn zufällig kann sie a) und b) problemlos lösen. da! ein problem. es sind plötzlich zwei pakete auf der waage statt einem. "boa'ch hass mathe!" nagut. man möchte mal nich so sein, erklärt die sache.
sie: "ja achnee!", seufzt.
ich: "und 4*4 ist also 8..!"
sie: "ach. ph. deswegen hass ich euch gymmis"
soweit. ich weiß bin ein bastard. der abschaum der gesellschaft. prima.

ansonsten: warum schämt man sich heute dafür rechnen zu können. warum gaukelt man unwissen vor? um cooler dazustehen? um sich abzuheben?


mal später die tage kommt sicher was positiveres in meinen blog. mal sehen. spätestens nach dem praktikum

NS:
an der wand: "Hausaufgabenzeit nervt!"
simon: "wer schreibt denn sowas?"
sie: "na ich!"
pause
sie: "ach ne, is nich meine schrift."

NNS: mtv zeigt bei seinen night videos jedes mal "song to say goodbye". von placebo. nur damit du das mal weißt. dass es sich lohnt das zu sehn

13.7.08 03:21


dramatourgische odysee der reden

es ist schon seltsam. da liest man das drama "maria stuart", wie einem aufgetragen ist, bedenkt und studiert, erwartet eine meisterleistung der frühen geschichtserzählung und dann sowas. ist ja ne sache.
um ehemalige leser/nicht-leser zu erinnern: Maria Stuart ist ein Drama von Friedrich von Schiller und behandelt die letzten Paar Tage der verschmähten Königin Schottlands. Klingt ja schon ganz ordentlich, dramatik pur, geschichte und gehobene sprache.
Würde man meinen. Die Dramatik ist nahezu das ganze drama über gedämpft, gedrückt von überlängten monologen und dialogen. die einzig richtigen heldentaten, die sich spannungsvoll aufbauen, passieren dann kaum oder garnicht.
Bei der gechichtlichem richtigkeit hat sich der nette auch was interessantes einfallen lassen; wozu auf fakten setzen wenn man sich begebenheiten auch dazuerfinden kann? Nunja. Das erstaunliche an dem ganzen ist die <geschwollen> macht der poesie </geschwollen>: all das erscheint nebensächlich, da man als voreingenommener leser den frieder wohl schätzen mag, glänzt er doch vor allen dingen mit seiner dichtkunst, die all das ungenaue unwichtig erscheinen lässt.
einen pluspunkt gibts von mir aber für ein dramatisches ende, das vom "heh"-gefühl nur so strotzt. (das allseitsbekannte "und was, wenn sie doch recht hatten?" verbunden mit der endgültigkeit der lage)

soweit zu themen die meine leser nicht interessieren.
ansonsten: ZKs 2/3 done, momentane vertiefung in 80's music und die findung der schweitzer rocker "Favez".


(Heutzutage hat jeder frontsänger nen rötlich blonden vollbart. schaut rockpalast, da seht ihrs )

3.6.08 22:47


und wieso mache ich das hier eigentlich? (1000 Fragen)


das leben. die liebe, alle dinge sind doch voller paradoxon. klar, mit der liebe ist das schon bekannt aber um himmels willen ist das schrecklich das mal mit eigenen augen zu sehen!
aber zu beginn etwas generelles.

da gibt es die ursrünglichen vier jahreszeiten, frühling, sommer, herbst und winter. der herbst ist für die depressiven, und die die es gerne werden möchten. der winter ist für verspielten (gespielten?) zusammenhalt und natürlich, nicht zu vergessen, für eben diese menschen die gerne unschuldige menschen ärgern. tja. und dann kommt der frühling. mit überwältigend frischen aussichten. das herz pocht der geist lebt und alles ist irgentwie leichter... ob man über den sommer noch reden muss, weiß ich nicht. kaum ist er da wird er von der klimaveränderung überschwemmt von herbstgefühlen und ist eigentlich nur ein billiger frühlingsverschnitt ohne langzeitspass.


so nun, wofür die lange einleitung?
ich glaube jeder würde sich bei solch einer beschreibung den wunderbaren frühling herwünschen, wenn er denn nicht schon da wäre. der clou: es gibt menschen wie du und ich, die fühlen ebendies im frühling und bekommen von mutter natur einen strich durch die rechnung. "klar kannst du heute raus gehen, nur bist du dann eben ne woche lang todkrank im bett!". warum muss für diese menschen jene farbenfrohe saison so grau sein?


weiter im text. es gibt diese liebe und jene liebe. der eine ist verliebt, der nächste liebt schon und der wiederum nächste leibt und lebt. hah!
nunja, wenn der erstere nicht wäre, ausgehend von der wirklichen, gerechteren welt, gäbe es die anderen nicht. so. jetzt gibt es den menschen der insgeheim immer auf der suche danach ist. steht sie nun aber plötzlich vor der tür kommt die panik, die gegenpanik und alles ist von vorn anzufangen.
natürlich scheint es auch situationen zu geben, in denen das anders ist. aber danket dem herren murphy und seinem althergebrachten gesetz.


das ganze erinnert mich nun schon an mein drittes (natürlich auch frei erdachtes) szenario: man hat es geschafft. man "liebt" sich. prima, fürs erste. fragt sich nur wie man das versteht. da ist es doch tatsächlich so, dass ein normaler mensch sich immer wieder mit seinem partner streitet. und egal wie oft, egal wie hart, man findet wieder zueinander. weil wohl doch irgentwas irgentwann mal besser war. und doch nicht alles blöde ist. mensch. das könnte man nicht zählen wie oft sich solche partner trennen und wieder vereinen.
denn doch, irgentetwas bleibt. die "liebe" wie man es so oft sagt (und so selten wirklich lange fühlt.)

nun bleiben tausende fragen. warum ist das so; ist das überhaupt so; wird es jemals besser werden und warum fühle ICH mich dabei so schlecht?

ein text voller ergüsse und unklarheiten, roher könnte er nicht geschrieben sein. ich weiß schon, sofort wenn ich den text im blog stehen hab werd ich ihn wieder abnehmen wollen. weil es ja eh keinen kariert. und weil, wie die erfahrung zeigt, klagetexte bei lesern unheimlich schlecht ankommen.
und menschen sich nur fragen "So, what's your point?"

anhang: warum sind die eigenen, größten erfolgserlebnisse für andere immer zehn mal weniger relevant als für einen selbst? und wieso kann man menschen bewundern, und mehr nicht? und weshalb sind die größten genies immer am bescheidensten.
- und wieso mache ich das hier eigentlich?

11.5.08 00:33


Von Skinheads und Hühnern

"du bist skinhead, du bist stolz
du bist skinhead, schrei's heraus!"

(Böhse Onkelz - Stolz [~1984-1986]

...puh! harter tobak.
da liest man sich, die zukunft bedenkend, die obligato-onkelz-literatur "Danke für Nichts!" von Edmund Hartsch durch und stößt neben einigen antworten auf fast genausoviele fragen. ein thema für sich, wie das ei und das huhn: niemals endend, immer da.
man könnte sicher ne projektwoche mit dem ganzen material füllen, und das ganze in, wie wars, 15 minuten? Nunja!
Dabei ganz schrecklich: Es für ANDERE deutlich machen. eben noch eine ellenlange forumsdiskussion gelesen;
die sturheit des menschens sowie der Halt an der eigenen meinung ist unendlich.
Ein Lob an dieser stelle an den nicht-prejudisten. wenn es solch nen menschen überhaupt gibt.
(oh don't get me started on this one!)

|| Obligatorisches:
Edmund Hartsch - Danke für Nichts! (Onkelz-Biografie, ~1997)
Aktuelles:
Der W - Schneller, höher, Weidner.

 

"Stell dir vor es gibt Freibier, und keiner weiß wo!"
(Freibier, 1984)

28.4.08 22:40


frühlingsfragezeichen.

willkommen im meteorologischen paradewochenende:

samstag mit sonnenstrahl und vollblauem himmel frühzeitig aufwachen. ohne wecker ohne essensgehen. einfach automatisch. himmlisch
und dann später, samstag abend, die letzten, mittelwarmen sonnenstrahlen herumliegend verabschieden. (nur echt mit netter musik) und den erfrischend kalten wind auf der haut spüren.
unheimlich entspannend.


| "chillen" nannte man das früher. wie blasphemisch.

12.4.08 22:50


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